Pressestimmen zu den Aktivitäten und Auftritten des Improvisationstheaters Zap A Lot aus Hamburg-Bergedorf
Zap A Lot Bullet

Ganz spontan Theater gemacht

 

„Emscherblut“ siegt beim Impro Match gegen „Zap A Lot“

Glinde (jl). „Die Schauspieler wissen, dass sie heute spielen. Aber was sie spielen, wissen sie nicht.“ Treffender hätte es Stefan Nussbaum, Moderator des Impro Matchs, nicht formulieren können. „Emscherblut“ aus Dortmund und „Zap A Lot“ aus Glinde traten im Bürgerhaus an, buhlten um die Gunst des Publikums.

Nach stichwortartigen Vorgaben der Zuschauer zum Beispiel Venusfliegenfalle oder Drehtür improvisierten die sieben Schauspieler verschiedene Szenen. Gefühle, Figuren und Geschichten entwickelten sich aus dem Moment heraus: Beim Improvisationstheater gibt es keine Absprachen, kein Textheft und keine Regie.

Beim Wettstreit mussten sich die Zuschauer nach jeder der neun Szenen per Handzeichen für eine der beiden Mannschaften entscheiden. Am Ende siegten die drei Künstler von„ Emscherblut“ über die vier Darsteller von„Zap A Lot“.

Maximal fünf Sekunden Vorbereitungszeit hatte jedes Team. Die Bandbreite der schauspielerischen Darbietungen reichte von panisch werdenden Menschen in einem stecken gebliebenden Fahrstuhl bis zu einem neu erfundenen Märchen, das den Namen „Sommer“ trug.

„Ich bewundere die Schauspieler, wie sie in Sekundenschnelle solch schwierige Szenen aus dem Ärmel schütteln können“, sagte Peter Müller aus Glinde nach der Vorstellung. „Am besten hat mir die Szene in der Kneipe gefallen“, schwärmte er. „Zap A Lot" hatte seine Mitstreiter herausgefordert, eine gesangliche Szene darzustellen. Bernd Witte von „Emscherblut“ fragte das Publikum nach einem Schauplatz: „Eine Kneipe kund nach Feierabend“ sollte es sein. Spontan entwickelten die Schauspieler eine amüsante Szene mit viel Witz und überraschenden Wendungen.
„Die wichtigsten Voraussetzungen beim Improvisationstheater sind Spontanität, Offenheit und das Vertrauen in sich selbst", sagte Jörg Lambrich von „Zap A Lot“ einigen staunenden Zuschauern.

 

Bergedorfer Zeitung, 08.07.2004spacerNavigationspfeil: nach oben

 

Zap A Lot Bullet

26:23 - Endstand im Improvisationsmatch

 

Eckernförde, Ina Reinhart - Ein Improvisations-Match Hamburg gegen Eckernförde, „Zap a Lot“ gegen „Improphil“ gab es am Sonnabend auf der Improphil-Bühne im Mitbürgerhaus. Das doppelte Improvisationsvergnügen lockte besonders viele Besucher an, im mehr als ausverkauften Raum spielten die Ensembles über zwei Stunden gegen- und miteinander.

Aus Hamburg waren Elke-Marleen Gade, Christina von Jouanne und Jörg Lambrich vom achtköpfigen Zap A Lot-Ensemble angereist, aus Eckernförde traten Sabine Kerkow, Frank Ruhbaum und Horst Aschauer an. Sven Bevendorff, Leiter von Improphil übernahm die Wettkampfleitung.

„Fünf, vier, drei, zwei, eins und los!“ - nachdem das Publikum eingezählt hatte, spielten die Ensembles sich gemeinsam mit der Improvisationskette warm. Musikalisch begleitet wurde das Theater aus dem Stegreif von Andreas Kiwas an Keyboard und Gitarre und Andreas Schmidt, Percussion aus Kiel.

Zap A Lot legte mit einem Märchen vor, das Publikum wollte Rumpelstilzchen sehen. Das improvisierte Rumpelstilzchen beginnt dort, wo das traditionelle Märchen aufhört, kurze Beratung mit dem Publikum - „Rumpelstilzchen tritt ärgerlich mit dem Fuß auf und stürzt in den Waldboden.“ Unter der Erde fragt Christina von Jouanne als Krankenschwester das verunglückte Märchenwesen (Jörg Lambrich) nach der Krankenenkasse. Auch für Mitglieder der „WEK-Waldeinwohnerkasse“ werden zehn Euro Praxisgebühr fällig.

Auf einer Skala von eins („Waren auf der Bühne“) bis fünf („Unglaublich, noch nie gesehen“) wurden die Theatergruppen nach jeder Szene bewertet. Ein kritisches Publikum gab drei Punkte fürs Märchen, vier Punkte bekam Improphil fürs Kontern mit der „Schriftsteller im Stück“-Piratengeschichte. Zap a Lot erhielt gleichzeitig einen Extrapunkt für spontane Unterstützung als Biertrinker in der Piratenspelunke, die eine angeregte norddeutsche Unterhaltung pflegten - „Moin moin.“ - „Tach.“

So ging es hin und her, das Publikum wurde stark gefordert, es trug Bewertungen bei, gab als Szenen-Stichwörter Begriffe, Farben, nie gehörte Sprichwörter und Genres, und zählte die Szenen ein. Es wurde belohnt mit abwechslungsreichem Theater, spontan, lebhaft und neu in jedem Stück.

Sven Bevendorffs „Diashow“ zeigte wieder beide Ensembles gemeinsam im Wohnmobilurlaub auf Sardinien. Im Ungewissen musste Sabine Kerkow spielen, als Zap A Lot sie mit in die Spülmaschine nahmen, Jörg Lambrich musste unter Improphil-Mitarbeitern herausfinden, dass er ein Schifferklavierspieler war. Das Musical zum Schluss „Die Maus im Kühlschrank“ zeigte das grausame Sterben von Katze Horst Aschauer, der von den Mäusen Elke-Marleen Gade und Jörg Lambrich zu Tode gesungen wurde.

Das spielerische Match endete mit leichtem Vorteil für die Gäste mit 26 Punkten für Zap a Lot zu 23 für Improphil. Eine Revanche in Hamburg ist angedacht, es gibt aber noch keine feste Planung.

 

Eckernförder Zeitung,12.01.2004spacerNavigationspfeil: nach oben

 

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Zweimal Improvisations-Theater

 

Premiere mit einer deutsch-französischen Begegnung in Glinde

 

Glinde (ciw) - Eine deutschfranzösische Theaterbegegnung hat am Donnerstag, 27. Februar, in Glinde Premiere. Dann treffen sich das Hamburger Improvisationstheater „Zap A Lot" und die französische Theatergruppe „Gaia Compagnie" zu einer gemeinsamen Aufführung im Forum des Schulzentrums. Dieses Theater-Event bietet interkulturelles Improvisationstheater bisher einzigartig in Hamburg und Umgebung.

Die Begegnung sei zufällig entstanden, erklärte Stadtjugendpflegerin Angelika Thomsen, selbst Schauspielerin bei „Zap A Lot". Die Franzosen aus Angers - ganz in der Nähe von Glindes französischen Partnerstadt Saint Sébastien - hatten sich per Internet an die Glinder gewendet und einen gemeinsamen Auftritt vorgeschlagen.

Ohne Text, Kostüme oder Requisiten spielen die Schauspieler auf der Bühne - auf Stichworte, die ihnen aus dem Publikum zugerufen werden. Sie setzen Pantomime und eine Phantasiesprache ein - auch „Grommolo" genannt.

Außer in Glinde sind Aufführungen in Hannover und Osnabrück geplant.

Veranstaltet wird der Theaterabend von der Stadt Glinde, die hier die Möglichkeit für einen intensiveren kulturellen Austausch im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Saint Sébastien sieht. Man könnte den Jugendaustausch durch diese kulturelle Variante bereichern, so die Überlegungen. Gerade Improvisationstheater, wo man schnell und unkompliziert mit einander kommuniziert und an einer Sache arbeitet, ist für den interkulturellen Austausch gut geeignet, denn seine Sprache ist universell, meinen die Verantwortlichen. In Glinde hat es bereits Gespräche von „Zap A Lot" mit Schulen am Ort gegeben, um Projekte ins Leben zu rufen und den internationalen Jugendaustausch zu fördern.

Das gleiche könnte „Gaia Compagnie" im französischen Saint Sébastien in die Wege leiten.

Doch für das deutschfranzösische Jugendtreffen in diesem Sommer ist das Projekt noch zu frisch. Es könnte aber in den nächsten Jahren anlaufen.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 27. Februar, um 19 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf für sieben, ermäßigt drei Euro. An der Abendkasse liegen die Preise um 50 Cent höher. Vorverkauf ist am Schulzentrum und in der Stadtverwaltung bei Angelika Thomsen oder Tanja Woitaschek.

Weitere Infos findet man im Internet unter den Adressen: www.zapalot.de, www.ciegaia.com oder www.glinde.de.

 

Glinder Zeitung, 25.02.2003spacerNavigationspfeil: nach oben

 

Zap A Lot Bullet

Theater als Mittel der Völkerverständigung

 

Ungewöhnliches Projekt soll Jugendaustausch beleben

  Deutsche und französische Akteure improvisieren gemeinsam im Forum des Schulzentrums
 

von Oliver Schulz

Glinde
Neue Wege beschreitet die Stadt, um den Jugendaustausch zu beleben und die Beziehung zur französischen Schwesterstadt St. Sébastien zu intensivieren. Zu einem Theaterabend der ungewöhnlichen Art öffnet das Forum des Schulzentrums am Donnerstag, 27 Februar, seine Türen: Die Theatergruppe „Gaïa Compagnie" aus dem französischen Angers (in der Nähe von St. Sébastien) und die Glinder Gruppe „Zap A Lot" geben sich ein Stelldichein. Gemeinsam spielen sie Internationales Improvisationstheater, wie es Norddeutschland noch nicht gesehen hat.

Bei dieser faszinierenden Theater-Form betreten die Schauspieler ohne vorher eingeübten Text und ohne Requisiten die Bühne. Sie wissen nicht, was in den nächsten Sekunden geschehen wird. Das Publikum gibt ihnen ein Stichwort - und wie von Zauberhand entstehen ergreifende .Szenen aus dem Nichts. Jede für sich ist einmalig und nicht wiederholbar. „Das Improvrovisationstheater ist aus dem politischen Theater entstanden", erklärt „Zap A Lot"-Akteur Jörg Lambrich. „Es vermittelt unter anderem Möglichkeiten der Konfliktbewältigung."

Dadurch, dass diese Theatervariante mit wenig Mitteln und Vorwissen praktiziert werden kann, ist sie besonders für den Jugendaustausch zwischen Glinde und St. Sébastien interessant, wie Stadtjugendpflegerin Angelika Thomsen betont, die seit 2001 selbst Mitglied von „Zap A Lot" ist: „Gerade als wir überlegten, wie wir neue Projekte in den Jugendaustausch einbringen könnten, um ihn interessanter zu machen, kam die Anfrage aus Frankreich."

Die Aufführung solle einen Anstoß zur Bildung von Schüler-Theater-Gruppen geben, sagt Tanja Woitaschek, städtische Beauftragte für Städtepartnerschaften. „Das ist nicht nur ein einmaliges Projekt, sondern soll im Rahmen des Jugendaustausches weitergeführt werden."

Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den verschiedensprachigen Gruppen gibt es beim Improvisationstheater übrigens nicht:„ Eine Möglichkeit ist, in Phantasiesprachen zu reden, die rein von den Lauten leben", erklärt Jörg Lambrich.

Beginn des Theaterabends ist um 19 Uhr. Karten im Vorverkauf für sieben Euro (ermäßigt: drei Euro gibt es im Rathaus bei Angelika Thomsen (Zimmer 341, Telefon 71 00 22 21)
und bei Tanja Woitaschek (Zimmer 411, Telefon 71 00 22 03). An der Abendkasse kostet der Eintritt 7,50 Euro (ermäßigt 3,50 Euro). Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten www.zapalot.de und www.cie-gaia.com.

  Bergedorfer Zeitung, 10.02.2003spacerNavigationspfeil: nach oben
   
Zap A Lot Bullet

Theater ohne Textheft und Regie

  Improvisation steht im Mittelpunkt des VHS-Workshops
 

Glinde(yvg)
"Von großem Vorteil ist, dass sich die Darsteller keinen Text merken müssen, erzählt Angelika Thomsen (47) über das Improvisationstheater. Zusammen mit Jörg Lambrich (42) bietet sie in der Volkshochschule Glinde einen Workshop zu diesem Thema an.

Lust am Improvisieren und Spielfreude stehen im Mittelpunkt. Darüber hinaus schulen sie die Teilnehmer in ihrer Wahrnehmung. Es geht um aktives Zuhören und darum, alles auszuschöpfen, was in jedem Menschen angelegt ist. Am Sonnabend, den 28.September, ist ein Theaterausflug geplant. Dann geht es zu den bekannten "Hamburger Kollegen" vom Hidden Shakespeare-Ensemble. Mit denen fing auch die Leidenschaft für das improvisationstheater an, die Thomsen und Lambrich seitdem teilen. Sie gingen vor etwa einem Jahr zu einer Aufführung und wurden sofort "infiziert". Sie war "hin und weg" und Lambrich fand sich, als Zuschauer, auf der Bühne wieder.

"Leben im Moment" ist das Kernstück dieser Theaterkunst. Es gibt kein Drehbuch, kein Bühnenbild oder Regieanweisungen - noch nicht einmal die Schauspieler wissen, wie eine Szene endet. Gerade deshalb sei jedes improvisiert aufgeführte Stück eine Premiere, einmalig und nicht wiederholbar. "Spielen wir gemeinsam drauf los", ermuntern Thomsen und Lambrich alle Interessenten von 17 Jahren an.

Spontanität ist gefragt, und die kann trainiert werden. "Es ist wichtig, den Kopf frei zu bekommen", sagt Thomsen. Durch Körperübungen und Spiele sollen sich die Darsteller zunächst vom Alltag befreien, um für den Augenblick wach sein zu können. "Wie sehe ich aus oder was könnten andere von mir denken - ich muss aufhören, zu bewerten, das Korsett anerzogener Verhaltensnormen mal ablegen", erklärt Lambrich Voraussetzungen für gelungene Aufführungen.

Die Szenen entstehen aus dem Nichts. Ein Stichwort wie "Parkplatz" genügt und die Schauspieler beginnen mit ihrer Assoziation dazu: "Nur wer fest genug daran glaubt, wird auch einen bekommen", könnte der erste Satz zum Thema lauten. Daraus entwickelt sich der rote Faden einer Aufführung. "Jeder Akteur lässt sich auf die Angebote der Mitspieler ein und spinnt den Faden weiter", sagt Thomsen. Jeder darf alles sein, ja sogar Gegenstände verkörpern. "Etwa ein rebellierender Tisch, der es leid ist, ständig mit Füßen belegt zu werden", beschreibt Lambrich die Möglichkeiten, die das Improvisationstheater bietet.

Darüber hinaus steckt für Thomsen mehr als Spaß dahinter. "Auf dem Weg kann jeder seine kommunikativen Fähigkeiten testen und erweitern", sagt sie. Blockaden seien oft gar nicht bewusst. "Mit dem Improvisieren erkenne ich meine Grenzen und kann sie verschieben." Für ihren Lebensgefährten bedeutet Improvisationstheater Magie und Botschaft. "Ich bin fasziniert und erleichtert, wenn ich Menschen damit berühre, ihre Herzen mit kindlicher Natürlichkeit erreiche und dem Zuschauer einen Denkanstoß geben kann."

Beide gehören zur Bergedorfer Improvisationsgruppe Zap A Lot und wünschen sich für Glinde ebenfalls eine Gruppe. Wer sich für den Workshop interessiert, kann sich direkt direkt bei der Volkshochschule oder im Internet unter http://www.zapalot.de anmelden. Das Programmheft der Volkshochschule wird vom 15. August an überall ausliegen.

  Bergedorfer Zeitung, 31.7.2002spacerNavigationspfeil: nach oben
   
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Schauspiel aus dem Stegreif

  "Zap A Lot" lädt an zwei Abenden in Bergedorfs Mühle ein
 

Bergedorf (hy).
In der Mühle an der Chrysanderstraße steht das Wochenende im Zeichen spontanen Schauspiels. Neben einer gemeinsamen Show der Improvisations Theatergruppe "Zap A Lot" und der Hobby Autoren.ders,,Becgedorfer.Litetatten" erwartet die Besucher eine "Open Impro Session", bei der das Publikum mitspielen darf. Knapp ein Jahr nach der Gründung von "Zap A Lot" starten Arne Poeck, Gründer der ersten und einzigen Bergedorfer Impro Gruppe, und seine fünf Mitspieler richtig durch. Nach den ersten Auftritten unter anderem in der Lola, wo immer montags, 19.30 Uhr, geprobt wird präsentieren die "Zapper" in der Mühle Szenen aus dem Stegreif satt.
Am Sonntag, 19.30 Uhr, können Interessierte vor Publikum und neben "Zap A Lot" die Kunst des Schauspiels ohne Kostüme, Requisiten und Rollenbuch testen. "Alle, die Grundkenntnisse im Impro Theaterspiel besitzen, sind eingeladen mitzumachen", sagt Poeck.

"Eine Open Impro Session gab es in Hamburg noch nie." Mitspieler zahlen keinen Eintritt und werden um 19 Uhr erwartet. Am Vorabend, 20 Uhr, sollen Theater und Literatur Liebhaber auf ihre Kosten kommen. Die Schauspieler lassen sich von selbst verfassten Texten der „Literatten" inspirieren. Poeck: „Wir sind selbst gespannt, was dabei herauskommt." Karten gibts jeweils für 6,50 Euro (ermäßigt fünf Euro) an der Abendkasse. Infos im Internet: www.zapalot.de.

  Bergedorfer Zeitung, 11.7.2002spacerNavigationspfeil: nach oben
   
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5...4...3...2...1...

  und los! Beim 7. Impro Liga Nord Theatersport Meeting kämpfen Steife Brise aus Hamburg and die Spieler vom Theater Kopflos aus Hannover um die Gunst der Zuschauer and improvisleren, was das Zeug halt. Die Spieler feuern spontan (nach Vorgaben aus dem Publikum) grandiose Pointen ab oder blamieren sich bis auf die Knochen. Das Publikum entscheidet nach jeder Szene, Ober Sieg and Niederlage. Ein Schiedsrichter wacht Ober das Geschehen and vergibt Strafpunkte, wenn die Impro Regeln nicht eingehalten werden. Am Ende siegt das Team mit den meisten Punkten. Als Warm Up können Sie erstmalig auf der Lola Bühne die LOLA Improgruppe Zap A Lot erleben.
  LOLA Programmheft Juni/Juli 2002spacerNavigationspfeil: nach oben
   
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Die Faszination des spontanen Theaterspiels

 

Bergedorfer will Improvisations-Theatergruppe gründen - Mitstreiter gesucht

 

Bergedorf (von Thomas Heyen)

Dass Improvisations-Theater auch in Hamburg immer populärer wird, ist vor allem der Steifen Brise zu verdanken. Das Ensemble darf sich auf die Fahne schreiben, sich als erste Theatergruppe der Hansestadt auf das Spiel aus dem Stegreif spezialisiert zu haben. Beim improvisierten Theater agieren die Schauspieler in kurzen, fantasievollen Szenen nach den Stichwort-Vorgaben des Publikums. Eine Show der Steifen Brise war es auch, die Arne Poecks Leidenschaft für das abgedrehte und immer einmalige Theaterspiel weckte. Der Bergedorfer will nun ein Ensemble gründen - aus Anfängern.

Poeck, den Kulturfreunde seit drei Jahren durch seine Lesungen bei den Bergedorfer Literatten kennen, stand als Improvisations-Theaterakteur im Dezember 1998 zum ersten Mal auf der Bühne - als Freiwilliger, der von der Steifen Brise aus dem Publikum auf die Bühne gebeten wurde. Seitdem ist der 43-jährige Bergedorfer, der beruflich für einen Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten tätig ist, von dem spontanen Spiel fasziniert. Poeck spielte in der Nachwuchs-Mannschaft der Steifen Brise , nahm an deren Workshops teil und las sich durch die Fachliteratur über die aus den USA stammende Variante des Theaters. Jetzt will Poeck Gleichgesinnte anleiten.

Mit seiner Gruppe will er verschiedene Variationen des Impro-Theaters ausprobieren, die eigene Kreativität der Schauspieler in den Vordergrund stellen. "Die Strukturen der verschiedenen, festgelegten Spielformen soll uns vor allem als Trainingsmittel dienen." Dass bis zu ersten öffentlichen Auftritt noch viel Zeit vergehen wird, ist ihm klar: "Das wird noch lange dauern und hängt natürlich ??? von den Fähigkeiten der Spieler ab." Vier Menschen haben ihr Interesse bereits per e-mail bekundet. "Ob sie zu den Proben kommen, ist eine andere Sache." Das erste Treffen, die Gründung der Amateur-Improvisations-Theatergruppe, ist am Montag, 19.30 Uhr im Sportraum (2. Stockwerk) in der LOLA . Interessierte sollten Turnschuhe und bequeme Kleidung mitbringen. Kommen genug Spieler zusammen, soll einmal pro Woche - immer Montags, 19.30 Uhr - an der Lohbrügger Landstraße 8 drauflos improvisiert werden.

"Bis vor dreieinhalb Jahren dachte ich, dass ich total unkreativ sei, sagt Poeck. Was ihn am improvisierten Schauspiel begeistert? "Dieses Unmittelbare", sagt er - und verweist auf ein Zitat des US-Autoren Randy Dixon: "Der kreative Prozess steht im Vordergrund, nicht das Produkt." Interessierte, die am Montag verhindert sind, können Poeck telefonisch (7218576) und per e-mail (apoeck@gmx.de ) erreichen.

  Bergedorfer Zeitung, 15./16.9. 2001spacerNavigationspfeil: nach oben
   
Zap A Lot Bullet

Spontane Schauspielerei

  mr. LOHBRÜGGE
Stegreif-Schauspieler und Improvisations-Talente gesucht, um eine Amateur-Impro-Theater-Gruppe im Raum Bergedorf zu gründen. Ein erstes Treffen ist am Montag, den 17. September, um 19.30 im Sportraum LOLA, Lohbrügger Landstraße 8.
Mitmachen kann jeder, der Spaß an spontanem Spiel hat. Einfach beim ersten Treffen vorbeischauen oder Arne Poeck kontakten: Telefon 7218576, e-mail: apoeck@gmx.de.
  Bille Wochenblatt, 13.9.2001spacerNavigationspfeil: nach oben

 

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